Archiv für April 2011

usk – unkontrollierbares schlägerkommando

münchner spießer und polizisten vereint im hass auf behinderte

was macht man als guter spießer, wenn die nachbarn zu laut sind? richtig, nicht selbst hingehen und versuchen, eine klärung herbeizuführen, sondern erstmal die bullen rufen.
normalerweise kommt dann eine streife nach hause, klopft und erklärt einem, man solle leise sein. nicht so in berg am laim. hier nimmt man vorsichtshalber 6 (sechs!) usk-beamten für einen blinden und dessen behinderten sohn mit. weil man um die einschränkungen der personen ja weiß, braucht man auch nicht große reden schwingen, sondern kann gleich die wohnung stürmen. wenn der sohn dann, weil er die situation nicht versteht und sich bedroht fühlt, versucht, einen beamten mit einer computermaus zu bewerfen, kann man beide zu boden knüppeln. dann ist wider ruhe im gau. sollte es jemand wagen, sich darüber zu beschweren, dass er nachts zusammengeschlagen wird, steht die münchner staatsanwaltschaft bereit, die ermittlungen gegen beamten grundsätzlich einstellt. rechtfertigung von innenminister hermann: es habe anhaltspunkte gegeben, dass sich in der wohnung eine verletzte person befunden habe und die polizei von einer „gefahr für leib und leben“ ausgehen musste. verletzte gibts meistens, wenn das usk auftaucht, ebenso gefähr für leib und leben, allerdings nicht vorher, sondern währenddessen und danach. was für anhaltspunkte? ah geh, mir san mir, liberalitas bavariae. eine klage der familie hat das verwaltungsgericht ohne begründung abgewiesen.

quelle: süddeutsche zeitung, 21./22.4.2011 S. r5 (gibt es leider (noch) nicht online, kann auf nachfrage hochgeladen werden)

maschinentrauma

ein wirklich traurigschöner sampler mit altem deutschpunk-kram für einsame stunden mit dosenbier unter der brücke am fluß.

beispiel:
die blumen des bösen – zonengrenze 84

download:
http://www.mediafire.com/?gvg8568dtkoykm9

passwort:
flatulenzblog

1 Fliehende Stürme – Ziellose Wege
2 Motormuschi – Fischauge
3 Serene Fall – Resurrection
4 Razzia – Februar ’62
5 Autozynik – EN YXHeM
6 Kalte Krieger – Ein Gruss
7 Dantes Inferno – Ex-Port
8 Fliehende Stürme – Ausgehöhlt
9 Autozynik – Beton
10 Verbrannte Erde – Alzheimer
11 Die Strafe – Verdammt (Nochmal)
12 L.S.K. – Experiment #2
13 Accion Mutante – Geburt Eines Neuen Gottes
14 Die Blumen Des Bösen – Zonengrenze ’84
15 Kalte Krieger – Schwarzer Engel
16 Trauma ITS – Irrgarten

leiter der versammlungsbehörde merkt, wie sich pfefferspray anfühlt

der tagesspiegel berichtet:

Bei einer Kundgebung der rechtsextremen NPD in Rudow sprühte ein Polizist einem vermeintlichen Autonomen Pfefferspray ins Gesicht. Der Mann war der bekannte Chef der Berliner Versammlungsbehörde, Joachim Haß.

Am Rande einer Kundgebung der rechtsextremen NPD in Rudow kam es am Montagabend zu einem kuriosen Zwischenfall. Als es auf der Lipschitzallee kurzzeitig zu Rangeleien mit Gegendemonstranten kam, sprühte ein Bereitschaftspolizist unvermittelt einem vermeintlichen Autonomen Pfefferspray ins Gesicht und wollte ihn festnehmen. Erst durch Hinweise von Journalisten, bemerkte der Polizist, dass es sich bei dem Mann um den bekannten Chef der Berliner Versammlungsbehörde, Joachim Haß, handelte.

Haß geht regelmäßig zu Demonstrationen, um sich selbst ein Bild vom Einsatz zu machen und hatte sich in zivil unter die Demonstranten gemischt.

Vorher hatte Haß zwei Stunden mit gut sichtbarer Polizeiweste am Rande der NPD-Kundgebung gestanden. Wegen der Pfefferspray-Attacke musste er von Sanitätern behandelt werden. Ob die folgenschwere Verwechslung für den Polizist dienstrechtliche Folgen haben wird, war vorerst unklar. Für Dienstagnachmittag kündigte das Polizeipräsidium eine ausführliche Pressemitteilung zu dem Vorfall an.

Er wollte sich ein Bild machen? Hat geklappt!

atomic neon

weil grad so schönes wetter ist, ein bisschen traurigen post-punk:

alien

darkenia

welt ohne farbe