Archiv für Juli 2011

antifa troll

hab ich eben gebastelt und ich möchte, dass das jemand bei der nächsten antifa-blockade als flagge dabei hat, sonst mach ich es selbst!

yeah

witziger song von conexion musical über toto und harry.

epic win

gay parents

vor einiger zeit habe ich mal ein video hier veröffentlicht, in dem gezeigt wird, wie leute in einem café reagieren, wenn sie mitbekommen, dass ein schwules pärchen angepöbelt wird. ich habe damals gesagt, ich hätte das ganze gerne nochmal mit frauen und/oder einer konservativeren umgebung, um zu sehen, wie sich die reaktionen unterscheiden. jemand hat auf mich gehört:

tanzen verboten

klick

bevor das jetzt wer falsch versteht: ja, jeffersons geburtstag zu feiern ist dumm und die staatsbürgerlichen argumente der leute sind auch dumm. witzig sind zwei sachen: 1. die anbiederungen der leute an die cops, die sie gerade mit zwangsmaßnahmen überschütten und 2. die cops

kapital bullshit verdinglichung

bin betrunken

bamm

die abschieber

doku über die arbeit der abschiebebehörden in hamburg. achtung: ist ziemlich drastisch. höhepunkt des zynismus: bildschirmschoner eines sachbearbeiters „wir buchen – sie fluchen. ein service der never-come-back-airlines“

http://www.youtube.com/watch?v=V5UEO3PFFsg

http://www.youtube.com/watch?v=mqK5FfTftrw

interne papiere der ‚deutschen burschenschaft‘ geleakt

gestern wurden auf indymedia interne dokumente der „deutschen burschenschaft“ geleakt. wenn man sich durch die großteils langweilig textwüste quält, stechen einem hin und wieder einige aussagen ins auge.

die einführung eines ‚ariernachweises‘ lässt sich bspw. im ‚nachrichtenblatt nr. 311′ finden:

„Die Mitgliedsvereinigungen der Deutschen Burschenschaft sind […]
berechtigt, solche Mitglieder aufzunehmen, die persönlich bereit und in der Lage sind, die Grundsätze der Verfassung der Deutschen Burschenschaft anzuerkennen und zu verwirklichen. […] . Demnach bekennt sich die Deutsche Burschenschaft zum Deut- schen Vaterland als der geistig kulturellen Heimat des Deutschen Volkes, wobei sie unter dem (deutschen) Volk eine Abstammungsgemeinschaft versteht, die durch gleiches geschichtliches Schicksal, gleiche Kultur, verwandtes Brauchtum und gleiche Sprache verbunden ist. […] Die Identität des Deutschen Volkes wird vor allem geprägt, durch dessen Sied- lungsraum in Europa, insbesondere in Mitteleuropa auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich sowie durch die noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geschlossenen deutschen Siedlungsgebiete in Ost- und Südosteuropa. (!) […] Aufgrund der besonderen Lage des deutschen Volkes, dem es nicht gelungen ist (!), eine einheitliche deutsche Staatsnation zu bilden, kann demnach der Besitz der österreichischen oder bundesdeutschen Staatsangehörigkeit für sich alleine nicht schon das ausschlaggebende Kriterium für die Frage der Volkszugehörigkeit sein, wenngleich sie ein Indiz hierfür ist. […] Maßgeblich ist die Abstammung von Angehörigen des deutschen Volkes. Deutscher im Sinne der Grundsätze der Deutschen Burschenschaft ist daher nur derjenige Bewerber, dessen fami- liäre Wurzeln schwerpunktmäßig im deutschen Siedlungsgebiet in der Mitte Europas oder in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geschlossenen deutschen Siedlungsgebieten in Ost- und Südosteuropa liegen. (!) […] Sofern nach Beachtung vorstehend skizzierter Voraussetzungen Zweifel bestehen, ob jemand als Mitglied in eine Burschenschaft aufgenommen werden kann, hat vor Aufnahme unter Be- achtung der oben aufgestellten Kriterien eine Überprüfung (!) im Einzelfall zu erfolgen, ob die- ses Mitglied in eigener Person die Gewähr fiir die Verwirklichung der Grundsätze der Verfassung der Deutschen Burschenschaft bietet. […] Eine Überprüfung hat in folgenden Fällen zu erfolgen:
1. Bei einem Bewerber, der nicht dem deutschen Volk angehört.
2. Bei einem Bewerber, dessen Eltern nicht beide dem deutschen Volk angehören.
3. Bei einem Bewerber, dessen Eltern zwar deutsche Volksangehörige sind, der selbst aber einem anderen Volk angehört. […]

in einem teil des protokolles des ‚burschentages 2010′ wird ein antrag verhandelt, nach dem sich die db von ‚jeglichem rassismus‘ distanzieren solle. das geht dann so:

10.11 Antrag der Alten Freiberger Burschenschaft „Glückauf“ zu Clausthal im
Namen der Arbeitsgemeinschaft Marburg bezüglich einer Verurteilung von Rassismus

Der Sprecher der DB stellt fest, dass derzeit noch Untersuchungsverfahren zu der betroffenen Sache laufen, so dass der Antrag unzulässig ist und vorab der Feststellung des Sachverhalts keine Abstimmung hierüber erfolgen kann.
Die Antragsstellerin rechtfertigt ihren Antrag und verweist auf den fehlenden Bezug zu Bünden und Verbandsbrüdern.
Die Antragstellerin akzeptiert jedoch den Einwand der VorsDB und zieht deshalb den Antrag
zurück.

anschließend sorgt sich ‚verbandsbrüder schlüsselberger‘ von der olympia wien* in einer recht amüsanten passage um das deutsche volk.

* berüchtigt für ihr flugblatt aus den 90ern: „Bist du häßlich, fett, krank oder fremd im Lande, bist Du von Sorgenfalten, Weltschmerz oder linksliberaler Gesinnung gepeinigt, trägst Du alternative oder Schicky-Kleidung oder gar ein Flinserl im Ohr, studierst du Psychologie, Politologie oder Theologie oder gar nicht, hast du den Wehrdienst verweigert oder eine Freundin mit, die weder schön noch still ist, kurz: bist Du auf irgendeine Weise abnormal oder unfröhlich, dann bleib lieber zu Hause.“

Verbandsbruder Schlüsselberger thematisiert die Zukunft der Deutschen Burschenschaft. Er stellt fest, dass es ohne Jugend keine Zukunft für Deutschland gebe. Die Jugend solle brausen und stürmen. Dieser Geist soll nicht gedämpft werden. [..] Um das Volk scheint es aber derzeit nicht gut zu stehen. Was hat dies mit der DB zu tun. Die Burschenschafter müssen Diener des deutschen Volkes sein. Das Volk benötige Kämpfer,
welche das Herz am rechten Fleck haben und ihren Elan und ihre Kraft zur richtigen Zeit einsetzen. Vbr. Schlüsselberger fordert, dass alle Mitglieder der DB an einem Strange ziehen sollen. […] Vbr. Engelke (Obotritia) stellt fest, dass es in der DB derzeit wohl nicht mehr brausen und stürmen würde. Er attestiert jedoch, dass leichte Anzeichen von Harmonie festzustellen seien. […] Die Tagung 2007 in Eisenach sei eher peinlich gewesen. Der Vortrag auf der Wartburg sei zwar gut gewesen, allerdings hätte kein angemessener Kommers stattgefunden. Weiterhin habe ein Problem im Umgang mit den Waffenbrüdern der NDB bestanden. […] Es sei abwegig die Diskussion um den volkstumsbezogenen Vaterlandsbegriffes in den Mittelpunkt unserer Diskussion und inhaltlichen Fragstellungen zu rücken. Die heutigen Grenzen seien zu akzeptieren. Ohne die Verfehlungen des zweiten Weltkriegs hätten die ursprünglichen Grenzen noch ihren Bestand. [!!!!!!!!!!!]

„junge polizei“ fordert mehr personal

update 2

update: da das ganze doch etwas wirbel verursacht hat, hat die junge polizei die bilder vom netz genommen und sich entschuldigt. wer sie noch sehen möchte: klick

und zwar mit folgender kampagne:

danke y.!

rest

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eigenkreation